Nach 12 Jahren Betrieb: Keine erhöhte PFAS-Belastung beim Windkraftwerk Haldenstein
Im Umfeld des Windkraftwerks in Haldenstein wurden durch das kantonale Amt für Natur und Umwelt gezielt Bodenproben entnommen und auf sogenannte PFAS untersucht – eine Stoffgruppe, die aufgrund ihrer Langlebigkeit zunehmend im Fokus steht.
Die Untersuchung erfolgte nach rund 12 Jahren Betrieb der Anlage. Damit liefert sie eine belastbare Einschätzung möglicher Langzeiteffekte. Die Proben wurden direkt unterhalb sowie in unmittelbarer Nähe des Windrads entnommen. Anlass waren Diskussionen darüber, ob durch Abrieb von Rotorblättern oder verwendete Materialien Schadstoffe in die Umwelt gelangen könnten.
Das Resultat ist klar: In den analysierten Bodenproben konnte keine erhöhte Belastung festgestellt werden. Die gemessenen Werte lagen sogar leicht unter dem Bereich, der üblicherweise als natürliche Hintergrundbelastung gilt. Ein Einfluss des Windkraftwerks auf die PFAS-Konzentration im Boden ist somit nicht erkennbar.
Die Ergebnisse zeigen deutlich: Auch nach über einem Jahrzehnt Betrieb gibt es keine Hinweise auf eine relevante Belastung der umliegenden Böden durch das Windkraftwerk in Haldenstein.
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