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Seveler Verhinderungsinitiative ablehnen

Windkraftgegner versuchen, ein mögliches Projekt in Sevelen bereits im Kern zu ersticken. Sie behaupten zwar, dass sie für die Nutzung von Windkraft seien. Ihre sogenannte Anstands-Abstands-Initiative suggeriert, dass trotz eines Mindestabstands von 5 mal Nabenhöhe, mindestens aber 500m von auch nur teilweise bewohnten Gebäuden, Windkraftnutzung in Sevelen möglich sei. Einen Vorschlag zur wirtschaftlichen Nutzung von Windenergie in Sevelen unter Einhaltung der geforderten Abstände bleiben sie aber schuldig.

Je nach Grosswetterlage ziehen die Seveler Windkraftgegner die Wirtschaftlichkeit in Zweifel oder sie schlagen kleine Windräder vor, obwohl allgemein bekannt ist, dass diese viel weniger wirtschaftlich sind als grössere Anlagen. Das zeigt mir, dass ihr wahres Ziel die Verhinderung der Windkraftnutzung in Sevelen ist. Und das finde ich unanständig.

Darum gehört diese Verhinderungsinitiative abgelehnt. Damit der Weg frei bleibt, einem konkreten Projekt eine Chance zu geben. Windräder werden nur gebaut, wenn alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind. Und auch dann nur, wenn die Wirtschaftlichkeit gegeben ist – sonst werden sich schlicht keine Investoren finden lassen.

Über die Autorin / den Autor

Thomas Gusset

Thomas Gusset ist als Aktuar im Vorstand von Rückenwind Sevelen.
Er wohnt in Sevelen.

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