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Verantwortung übernehmen, lokale Ressource nutzen

Am 9. Juni 2024 haben die Schweizer Stimmberechtigten das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien mit einem Ja-Anteil von 68.72% angenommen. Auch in Sevelen war die Zustimmung mit 62.55% überaus deutlich.

Bei diesem Gesetz geht es unter anderem um den Bau von Windkraftanlagen, um die Stromerzeugung aus einheimischen regenerativen Quellen zu erhöhen. Dass es dafür Windräder braucht, die dort stehen müssen, wo es ausreichend Wind hat, ist offensichtlich.

Der Kanton St.Gallen hat daraufhin seine Hausaufgaben gemacht und, basierend auf wissenschaftlichen Grundlagen, 17 Gebiete ausgewiesen, die für die Nutzung der Windenergie geeignet scheinen. Ein Teil eines dieser Gebiete liegt auf Seveler Gemeindegebiet.

Basierend auf dieser Ausgangslage hat das EW Sevelen ein spezialisiertes Planungsbüro beauftragt, abzuklären, ob auf dem Gemeindegebiet Windräder unter Einhaltung der strengen Gesetzgebung errichtet und wirtschaftlich betrieben werden könnten. Das Planungsbüro hat dafür Varianten geprüft und für die am besten geeigneten Standorte über ein Jahr lang Windmessungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Messungen haben gezeigt, dass auf Seveler Gemeindegebiet drei Windräder wirtschaftlich betrieben werden könnten.

Der Verein Rückenwind Sevelen setzt sich dafür ein, dass die Nutzung der Windenergie in Sevelen möglich bleibt. Wenn ein wirtschaftlich tragfähiges Projekt vorliegt, muss sich die sich daraus ergebende Wertschöpfung für die Gemeinde und deren Bürgerinnen und Bürger auszahlen.

Wir sind der Ansicht, dass wir Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und zukünftiger Generationen übernehmen sollten, auch wenn dafür gewisse Eingriffe in Natur und Landschaft in Kauf genommen werden müssen.

Über die Autorin / den Autor

Thomas Gusset

Thomas Gusset ist als Aktuar im Vorstand von Rückenwind Sevelen.
Er wohnt in Sevelen.

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