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Von selbst ernannten Experten

Mit ihrem neusten Vorschlag, die geplanten Windränder auf kürzere Masten zu setzen, führen die Seveler Windkraftgegner ihre Abstandsregelung selbst ad absurdum. Es ist offensichtlich, dass dadurch die Windräder, die ja oben auf dem Mast sitzen, näher an die Gebäude herankommen würden. Wer’s nicht glaubt, frage Pythagoras. Die Umsetzung dieses Vorschlags hätte zur Folge, dass die Windräder bei praktisch gleichen Kosten weniger Ertrag lieferten und der Abstand zu Gebäuden erst noch geringer würde.

Auch der erneuten Angstmacherei vor finanziellen Folgen eines allfälligen Windkraftprojektes für die Gemeinde Sevelen muss klar widersprochen werden. Wenn es in Zukunft ein solches Projekt geben wird, wird der Projektträger nicht die Gemeinde sein, sondern z.B. eine Aktiengesellschaft (so wie in der Wartau). Gemeinde und EWS könnten sich an dieser Gesellschaft beteiligen, wenn sie das dann für sinnvoll halten. Das sind keine Investitionen, wie z.B. für die Dorfmitte, die abgeschrieben werden müssen. Auch die Aussagen zu Batteriespeichern und Wasserstoffproduktion sind reine Behauptungen.

Die laufende Debatte zeigt, dass es selten gut kommt, wenn selbsternannte Experten und Expertinnen meinen, sie hätten einfache Lösungen zu komplexen Themen.

Mit einem NEIN zur Verhinderungsinitiative ebnen wir den Weg zur seriösen Prüfung eines Windkraftprojektes in Sevelen.

Über die Autorin / den Autor

Thomas Gusset

Thomas Gusset ist als Aktuar im Vorstand von Rückenwind Sevelen.
Er wohnt in Sevelen.

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