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Faktencheck

In Zeiten alternativer Fakten
ist das kein einfaches Unterfangen.

Wir versuchen es trotzdem ...

Faktencheck

Um das Thema Windenergie ranken sich viele Mythen und falsche Informationen.

Anwohnende fühlen sich nicht gestört

Je besser Menschen Windenergie kennen, desto positiver sind sie ihr gegenüber eingestellt. Auf dem Mont Crosin, auf dem Gütsch oder in der Biosphäre Entlebuch wurden neue Windenergieanlagen neben bestehende gebaut, ohne Einsprachen. Das Churer Stimmvolk hat 2025 mit 83.1% Ja die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau der zweiten Windenergieanlage in Haldenstein (Chur) geschaffen.

Auf der Fläche eines Einfamilienhauses produziert eine Windenergieanlage jährlich bis zu 10 Mio. Kilowattstunden, was für über 2’000 Haushalte reicht.

In der Schweiz bemisst sich der Abstand von Windenergieanlagen zu Wohngebäuden und Siedlungen insbesondere über die Lärmschutzverordnung und weitere strenge gesetzliche Vorgaben. Die gesetzlich verankerten Vorschriften stellen sicher, dass für jedes Projekt ein ausreichender Abstand gewährleistet wird.

Studien zeigen, dass Windräder die Immobilienpreise nicht beeinträchtigen. Dies zeigt eine Studie des renommierten Büros Wüest und Partner (Suisse-Eole)

Wo die Ankündigung von Projekten zu Preisrückgängen führt, sind diese nach wenigen Jahren nicht mehr vorhanden.

75 % der Brutvögel sind vom Klimawandel bedroht. Windenergie ersetzt fossile Energien und schützt so Vögel und Fleder­mäuse. Umwelt­verträglich­keits­prüfungen und gesetzliche Schutzbestimmungen sorgen dafür, dass z.B. an sensiblen Standorten ein System eingesetzt wird, das die Anlage abschaltet, wenn Gefahr für Fledermäuse droht.

Infraschall ist Schall, der so tief ist, dass Menschen ihn nicht hören. Er tritt auf bei Gewitter, Föhn, Zügen, Autos, Heizungen, Kühlschränken, Wärmepumpen, Meeres­brandung, Schnarchen, Windenergieanlagen. Studien bestätigen: Der von Windenergie­anlagen erzeugte Infraschall hat keine Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen.

Dank dem technischen Fortschritt sind Windenergieanlagen noch leiser als in ihren Anfängen: Seit über 10 Jahren werden die Flügel mit Kämmen ausgerüstet und Flügel mit gebogenen Blattenden eingesetzt, die die Luftwirbel und somit die Geräuschbildung vermindern. Positiver Nebeneffekt: Diese Vorrichtungen erhöhen erst noch die Stromproduktion!  Eine Windenergieanlage im Normalbetrieb erreicht in 250 Metern Entfernung einen Geräuschpegel von rund 40 Dezibel, gleich viel wie ein Kühlschrank; Schnarchen rund 60, lautes Schnarchen 100 Dezibel. Die Betriebs­geräusche von geplanten Anlagen werden im Rahmen einer Umweltver­träglich­keitsprüfung noch vor der Baubewilligung systematisch abgeklärt. Die Grenzwerte sind für die Nacht strenger als die für den Tag. (Suisse-Eole)

 

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